Veröffentlichung der Broschüre "Spaziergang durchs Bankenviertel von Linden-Süd"

Ein neues Projekt ist fertig! Entstanden ist eine zwanzigseitige Broschüre, die die Lesenden durch das ‘Bankenviertel von Linden-Süd’ in Hannover führt. Der Mini-Reiseführer, ausgerichtet nach den Sitzbänken, die zum Verweilen einladen, enthält spannende Infos sowie aktuelle und historische Anekdoten rund um diesen lebendigen Stadtteil.

Die Broschüre liegt an Bank Nr. 1 und Nr. 12 in gedruckter Form kostenfrei aus, ein Online-Exemplar der Broschüre findet Ihr hier und an jeder der Bänke, abrufbar über einen QR-Code.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Carsten Tech von der hanova GEWERBE GmbH für den Auftrag und bin sehr stolz, dass ich neben dem Buch übers Hanomag-Gelände nun ein weiteres Archiv über meinen Heimatstadtteil Linden, der mir sehr am Herzen liegt, verfassen durfte.

Viel Spaß beim Schlendern und Lesen! 
www.spaziergang-durchs-bankenviertel.de

Veröffentlichung: Bildband über das Hanomag-Gelände - Ein Stück Zeitgeschichte

Ich freue mich sehr, Euch nach über zwei Jahren Projektarbeit, unzähligen Interviews mit Bewohner*innen und Beleber*innen des Hanomag-Geländes und hunderten Fotos und Textbausteinen nun endlich meine erste Buchveröffentlichung vorstellen zu dürfen! Gemeinsam mit Fotograf Thomas Langreder und Co-Autorin Aylin Horata ist im Auftrag der agsta Architekten ein Bildband über die Revitalisierung das Hanomag-Geländes in Hannover entstanden. Ich bin dankbar, Teil dieses Projektes gewesen zu sein und bin stolz, ein Stück Zeitgeschichte aus meiner Heimatstadt dokumentiert zu haben!

Der Band umfasst 108 Seiten mit ca. 140 Abbildungen, erscheint als Softcover im Format 24×26 cm und kostet 29,80 €. Zu beziehen über Decius/Thalia (0511-441893), Lindener Buchhandlung (0511-262927917) oder direkt über mich.

Fotos und Gestaltung des Buches: QUBUS media

Das WortLaut-Festival 2020 - Ein Rückblick

Im Jahr 2018 gründete sich auf Initiative von Zeitschreiber die WortLaut-AG, eine kleine Gruppe selbstständiger hannöverscher Kulturschaffender. Mit Unterstützung der Stadt setzte die AG die bundesweite Woche der Sprache und des Lesens in Hannover um. Als Fortsetzung dieser Arbeit wurde 2020 das WortLaut-Festival ausgerufen. Mit der Herausforderung der Corona-Pandemie im Gepäck entstand ein buntes Veranstaltungsprogramm mit mehr als 30 Events. Wir sind stolz und glücklich, dass wir das Projekt in diesem Kulturgebeutelten Jahr erfolgreich auf die Beine bringen konnten und wünschen uns, dass sich das WortLaut-Festival zu einer festen Kulturinstanz in Hannover entwickeln kann.

Zeitschreiber bedankt sich bei Bureau Bordeaux und der Stadtteilkultur Hannover für die tolle Zusammenarbeit sowie bei allen mitwirkenden Kreativen, die das Festival mit ihrem Beitrag bereichert haben.

Wir freuen uns auf das WortLaut-Festival 2021 mit Euch!

#schreibtkreativ: Schreibanleitungen für Zuhause

Home-Office kennen wir schon, jetzt kommt der Home-Workshop!

Unter #schreibtkreativ teilt die Stadtteilkultur Hannover für Euch Workshop-Anleitungen fürs Kreativsein zuhause. Die erste kommt von Zeitschreiber!

Macht mit und teilt Eure Ergebnisse unter #schreibtkreativ

Textskizze Autobiografisches Schreiben

Auszug aus meinem Bewerbungsschreiben zum Open Call des Projekts `Gut Zusammenleben´ des Cameo Kollektivs:

Die Verbindung zwischen Hannover und mir begann, als die Fahrkartenschalter im Hauptbahnhof noch tief im Zementgrau unter den Gleisen verborgen lagen. Wenn der Zug Verspätung hatte, den ich nach der Schule in meinen Vorort nach Hause nehmen wollte, und ich keine 30 Pfennig in den Hosentaschen fand, um aus der Telefonzelle heraus zuhause Bescheid zu geben, dann sprach ich Passanten auf Kleingeld an. Die meisten übersahen mich eilig.

Später, viel später, als ich Anfang zwanzig und gerade zur Ausbildung nach Hannover gezogen war, fuhr ich an einem kalten Winternachmittag mit etwa hundert Menschen in der Straßenbahn durch die Stadt. Obwohl wir uns nur flüchtig kannten, gehörten wir zusammen. Wir waren `Kiezkollegen ́, Verbündete durch das erste Soziale Netzwerk in Hannover. Auf unserem Weg durch die Stadt stiegen wir hier und da in eine andere Linie um, fuhren einfach in die entgegengesetzte Richtung weiter, nur scheinbar ohne Ziel. Während die Bahn sich durch die Stadt schlängelte, schloss ich viele Freundschaften. In der Zukunft sollten sie für mich und mein Leben in der Stadt sehr bedeutsam werden. Viele dieser neuen Freunde waren von ihrer Leidenschaft zur Gestaltung getrieben, die vor allem in Musik und Graffitis zum Ausdruck kam. Um Gehör zu finden, schafften sie sich ihre eigenen Bühnen: Sie nahmen Songs auf, gründeten Labels, gestalteten Flyer, Albumcover, organisierten Konzerte, klebten Plakate, veranstalteten Partys, für sich selbst und für die Menschen der Stadt. Später waren Sie es, die die Galerien, Co- Workingspaces und Kulturvereine Hannovers gründeten. Durch die Begegnung mit ihnen lernte ich, dass eine Straßenbahn ein Ort der Verbindung zwischen Menschen sein kann und ich verstand, dass Kultur und Stadtbezug dort entstehen, wo Menschen die Freiheit haben, sich kreativ auszuleben. Also fing auch ich damit an, die passende Ausdrucksweise für mich zu suchen. Mein Mittel war das Wort. Schreiben, Reden, Gespräche festhalten, Diskussionen anzetteln, eine Stimme finden, sich Mitteilen und austauschen. Seither dokumentiere ich die Geschichten unserer Stadt und der Menschen, die sie erleben. Ich lade sie dazu ein, ihre Wahrnehmung zu schärfen, mit sich selbst und ihrer Umgebung in Resonanz zu gehen und ihre Selbstwirksamkeit zu entfalten. Ich schaffe – gemeinsam mit ihnen und für uns alle - Möglichkeiten, unseren Lebensraum so zu gestalten, wie wir in ihm miteinander leben wollen.

Heute fährt mein Zug gen Norden aus der Stadt hinaus. Ich wohne nicht mehr in Hannover, aber ich lebe hier. Ich halte an den Begegnungen mit den Menschen fest, lasse mich von der Urbanität inspirieren und versuche im Gegenzug meinen Teil für die Stadtgemeinschaft beizutragen. Es bedeutet mir viel, die Verbindung nicht einreissen zu lassen, durch die ich selbst so sehr wachsen und wurzeln konnte.

Rückblick auf die `Woche der Sprache und des Lesens´ 2019 in Hannover

Ein kleiner Rückblick auf die "Woche der Sprache und des Lesens" im Mai 2019. Es war ‘ne super Sause, wir haben mehr als 50 Veranstaltungen auf die Beine gestellt und arbeiten schon an einer Weiterführung des Projekts im kommenden Jahr! Mehr dazu findet Ihr hier.


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Herausgegeben vom Dialog Aufbruch

Herausgegeben vom Dialog Aufbruch

Kostenloser Haiku-Workshop

Sommerwind weht mich
Im Strudel himmelweit fort
Ausweglos mein Fall



Wer Lust hat, in die Kunst des Haiku-Dichtens hinein zu schnuppern, ist am 13.12.2018 auf dem Weihnachtsmarkt der Volkshochschule Hannover richtig. Von 16-19 Uhr könnt Ihr kostenlos die Technik des japanischen Kurzgedichtes kennenlernen und mit meiner Hilfestellung Euer eigenes Haiku schreiben.

Foto: Lisa V. Pape

Foto: Lisa V. Pape

Nächster Workshop 12. Mai 2018: Schreiben über die Kindheit

Foto: Annie Spratt

Foto: Annie Spratt

Autobiografisches Schreiben für Anfänger*Innen und Fortgeschrittene

Einen Nachmittag lang widmen wir uns der Erinnerung an unsere Kindheit. In einfachen Schreibübungen denken wir zurück an Orte, Menschen und Ereignisse, die in unserer Kindheit eine besondere Rolle gespielt haben und an die wir uns gern zurück erinnern. Vorkenntnisse im Schreiben braucht es nicht. Viel eher bietet dieser Workshop einen Einstig in kreatives und autobiografisches Schreiben und kann eine Grundlage für Euch sein, Eure ganz persönliche Chronik daraus zu entwickeln.

Samstag, 12. Mai 2018, 16.00-18.30 Uhr / 26€
Día. - Raum für Automedialität
Kötnerholzweg 13
30451 Hannover-Linden

Anmeldung unter hallo@zeitschreiber.de / Hier geht's zur Veranstaltung bei Facebook

Danke, Stadtkind!

Foto: Sebastian Jeschke

Foto: Sebastian Jeschke

Das Stadtkind Magazin hat einen schönen kleinen Artikel über unser Workshop-Atelier geschrieben, in dem alle Zeitschreiber-Workshops stattfinden. Danke schön! 

"Día.    
Raum für Automedialität
Sich selbst zu inszenieren, sich selbst zu gestalten – es ist gar nicht so einfach, sich zu erfinden und der eigenen Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen. Und doch tun wir genau das Tag für Tag, bewusst oder unbewusst. Automedialität wird diese Vorgehensweise genannt. (...)"

... Hier gehts zum Artikel und hier zur fb-Seite von Día.

(Nachtrag: Zeitschreiber zog Ende des Jahres 2018 aus der Kreativgemeinschaft Día aus.)

Geheime Tagebuchlesung

Freitag, 15.12.2017 um 20.00 Uhr
Día. - Raum für Automedialität
Kötnerholzweg 13
30451 Hannover-Linden

Am Freitag, den 15.12. nutzen wir die Dunkelheit eines arschkalten Winterabends, um es uns drinnen rund um einen Stapel geheimer Bücher gemütlich zu machen. Alles was niemals ans Licht geraten sollte wird enthüllt: Abschließbare Tagebücher, bekennende Briefe, intime Postkarten & geheime Botschaften. Egal ob lustig, herzzerreißend oder weltbewegend - wir wollen alles wissen!

Los geht es um 20 Uhr bei Día. - Raum für Automedialität.
Wer etwas vortragen mag, wird gebeten, sich vorab per Mail unter hallo@zeitschreiber.de anzumelden. Spontane Vorträge von Schüchternen sind aber genauso willkommen!

Wir stellen Tee & Glühwein gegen eine Spende bereit und ein paar Lebkuchenherzen für die Gemütlichkeit.

Zur Facebook-Veranstaltung geht es hier!

Anmeldung bitte unter
hallo@zeitschreiber.de

Drin.

Foto: Lisa V. Pape

Ungezogen. Losgezogen. Eingezogen.
Zeitschreiber hat jetzt endlich ein Zuhause - und eine große Schwester!

Voilà:
Día. Raum für Automedialität. 

Día., im Kötnerholzweg 13 in Hannover-Linden, bietet die perfekte Atmosphäre für Schreibworkshops und andere Zeitschreiber-Projekte. Im Zentrum für Automedialität dreht sich alles rund um die Inszenierung des Selbst. Kommt vorbei und seht selbst!

(Nachtrag: Zeitschreiber zog Ende des Jahres 2018 aus der Kreativgemeinscahft Día aus.)

Startschuss im Oktober 2017 - Zeitschreiber zieht nach Hannover-Linden!

Foto: Lisa V. Pape

Yay! Jetzt ist es offiziell:

Im Oktober ziehen wir in den Kötnerholzweg 13, in Hannover-Linden!
Gemeinsam mit unserer tollen Büropartnerin Jac von www.jacjournal.de werden wir großartige Projekte und Workshops rund um das Thema Automedialität und Inszenierung von Biographie umsetzen.

Ab dem 15. Oktober geht es zunächst los mit einer offenen Schreibwerkstatt für autobiographisches Schreiben. 

Weitere Infos in Kürze!
<3

P.S. Wir haben noch ein wenig Platz übrig und suchen weitere Partner*innen für Büro-/Workshop- oder Ausstellungsraum.